Emma mit anderen Teilnehmern der Science Academy

Science Academy Adelsheim 2026

Ein Bericht von Emma Oelsner

Diesen Sommer durfte ich an der Junior Science Academy Adelsheim teilnehmen. Ich habe in diesen zwei Wochen unglaublich viel gelernt und viele neue Freunde getroffen.


Die Akademiezeit, dieses Jahr unter dem Motto „Flüsse“, startete mit dem Eröffnungswochenende im Juni, bei dem wir die anderen Teilnehmer und das Gelände kennenlernen durften und die ersten Kursinhalte behandelten. Im Philosophie- und Theaterkurs, an dem ich teilnehmen durfte, haben wir erste Schauspielübungen gemacht, unser Stück „Der Revisor“ ein erstes Mal gelesen, die Rollenverteilung bekommen und uns die Verbindung von Theater und Philosophie angeschaut.


In den Sommerferien ging es dann endlich so richtig los. Nach dem Frühstück und dem gemeinsamen Plenum stand immer die Kursarbeit auf dem Plan. In den zwei Wochen beschäftigten wir uns im Philosophieteil des Kurses mit zum Stück passenden Themen und wandten die aus Diskussionen gewonnenen Erkenntnisse auf unser Stück an. Im Theaterteil beschäftigten wir uns auch mit Theatertheorie. Zum Praxisteil gehörte auch die Rollenarbeit und nach der Lese-, Stell-, Durchlauf- und Generalprobe standen wir am Abschlussabend endlich mit unserem Stück auf der Bühne.
Nachmittags und abends gab es zusätzlich zu unseren Hauptkursen, die für jeden anders aussahen, kursübergreifende Angebote. KeksstempelDieses Jahr waren darunter zum Beispiel Keksstempel designen, Gesellschaftstanz, Basketball, Akrobatik, Improvisationstheater, Kalligraphie, Chor und vieles mehr. Zum dauerhaften Freizeitprogramm gehörten Sport und Musik. Vor dem Frühstück gab es außerdem die Möglichkeit, Morgensport zu treiben oder Zeitung zu lesen. Im Plenum wurden wir dann über die aktuellen Nachrichten informiert. Jeden Abend gab es außerdem eine „Gute-Nacht-Geschichte“, zu der alle immer zahlreich erschienen.


SportBeim Sportfest traten die Kurse gegeneinander an, jeder Kurs mit eigenem Schlachtruf und Maskottchen. Dabei musste beispielsweise ein Auto den Berg hochgezogen, möglichst viele Liegestütze gemacht oder eine Geschicklichkeitsaufgabe gelöst werden. Für die Endwertung zählte auch das Teamwork und die Kreativität des Schlachtrufs. Dieses Jahr gewann der Kurs Physik/Informatik, dicht gefolgt von den Kursen Philosophie/Theater und Astronomie. Nach der ersten Woche präsentierte jeder Kurs in einem Zeitfenster von 15 Minuten, was bisher gemacht wurde. Im Anschluss daran fand das Bergfest statt. Das Programm bestand aus einem Quiz, Musik erraten und Party.
TropfsteinhöhleAm Wandertag wanderten wir schließlich durch Adelsheim und die Umgebung, während wir mit Rätseln beschäftigt wurden. Außerdem gab es kursspezifische Exkursionen, für den Philosophiekurs ging es in die Tropfsteinhöhle. Der Abend vor dem Abschlusstag war der Hausmusikabend. Orchester, Chor und verschiedene Bands, die sich in der Akademiezeit gefunden hatten, sorgten für ein abwechslungsreiches musikalisches Programm.


Die Sommerakademie endete mit einem ereignisreichen Abschlusstag. Die Teilnehmer präsentierten den Eltern und Ehemaligen der Akademie, was sie in ihrer Akademiezeit gelernt hatten. Orchester und Chor sorgten für die musikalische Begleitung und der Kurs Philosophie/Theater führte den „Revisor“ auf. Nach dem offiziellen Programm gab es noch lustige Beiträge, einen auf die Akademiezeit umgedichteten Song des Philosophie- und Theaterkurses und eine Party. Im Oktober wird dann das Dokumentationswochenende stattfinden und jeder Kurs wird einen Teil der Dokumentation verfassen. Diese Dokumentation bekommt jeder Teilnehmer dann als Erinnerung an die Akademie geschenkt.
Für mich war die Teilnahme an der Science Academy eine sehr schöne Zeit, in der ich sehr viel dazu gelernt habe, sowohl fachlich als auch menschlich, denn ich habe viele nette Menschen kennengelernt. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich an der Akademie teilnehmen durfte und freue mich schon sehr auf das Doku-Wochenende.