Von der Wichtigkeit stabilen Geldes – Wirtschaftskurs bekommt Besuch von höchster Stelle
Die Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftskurses von Frau Mandl-Steurer haben bisher mit ihrem Kiosk „PausnPeter“ wohl schon ausreichend bewiesen, dass sie mit Geld umgehen können. Aber beim anstehenden Abitur geht es für sie auch um das Beherrschen der Theorie und diesbezüglich hat sie der Besuch von Frau Monika Maier aus dem Stab der Präsidentin der Bundesbank ihrem Ziel heute nähergebracht.
Frau Maiers Vortrag drehte sich im Kern um die Notwendigkeit und Wichtigkeit eines stabilen Euros und festigte bei den interessierten Wirtschaftsschülern zuerst Basiskenntnisse zu den wirtschaftlichen Zusammenhängen von Inflation und Deflation unter der besonderen Beachtung der Rolle stabilen Geldes. Wird beispielsweise bei einer stärkeren Inflation allerorts unter steigenden Preisen gestöhnt, ist auch eine Deflation kein Idealzustand, denn diese mündet letztlich in eine Abwärtsspirale mit sich verstärkenden Preis-, Lohn- und Produktionsrückgängen sowie zunehmender Arbeitslosigkeit. Monika Maier verdeutlichte die Veränderungen der letzten Jahre an der Entwicklung der Verbraucherpreise in Deutschland und dem Euro-Raum und verdeutlichte das Wägungsschema für den Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI). Deutschland ist im Weiteren selbstredend fest mit der Europäischen Union und dem Europäischen Währungsraum (EWR) verbunden, weswegen es nötig ist, auch die geldpolitischen Rahmenbedingungen im Eurosystem unter die Lupe zu nehmen. Im Unterricht – auch in Gemeinschaftskunde – sind die Konvergenzkriterien fester Bestandteil der Stundenplanung, denn die gemeinsame Geldpolitik im EWR-Raum ist von großer Bedeutung, da die Länder alle eine eigenständige Finanz- und Wirtschaftspolitik betreiben.
Frau Maier kam natürlich in diesem Zusammenhang nicht umhin, die Ursachen der Finanzkrise um das Jahr 2008 zu thematisieren und hier die Entscheidungen und Strategien der Notenbanken zur Behebung der Krise zu erläutern. Besonders interessant sind sogenannte geopolitische Impulse der Banken, in denen es um Refinanzierungskonditionen der Banken, den Folgen für die Kreditvergabe durch Geschäftsbanken, die Veränderung der betroffenen Kredit- und Sparzinsen sowie um die Verteuerung beziehungsweise Verbilligung bei der Kreditaufnahme über Kapitalmarkt und Banken geht. Hier sind insbesondere die Veränderungen und Zusammenhänge rund um die Leitzinsen und deren Umsetzung höchst interessant, denn auch diese haben mit Erwartungen zu tun. Am Ende ging es in Maiers Vortrag um sogenannte Offenmarktgeschäfte (z.B. Refinanzierungsgeschäfte) oder Ständige Faszilitäten sowie Mindestreserven und hier wird Außenstehenden vielleicht deutlich, wie spannend das Fach Wirtschaft und innerhalb dessen die Beschäftigung mit Finanzmärkten sind.
Wie wichtig es aber letztlich ist, dass eine Notenbank von der Politik unabhängig und nicht weisungsgebunden ist, wurde in Maiers Vortrag deutlich – auch ohne auf die Drohungen Präsident Trumps gegenüber der FED eingehen zu müssen. Der Wirtschaftskurs von Frau Mandl-Steurer hat jedenfalls mit großem Interesse den Vortrag verfolgt und ist ebenso interessiert in den Dialog mit Monika Maier gegangen, sodass eine Doppelstunde Wirtschaft fast zu wenig war.
Zum ersten Mal beteiligt sich das Friedrich-Abel-Gymnasium in diesem Jahr am Europäischen Weihnachtsbaumschmuck-Tausch – einem Projekt, das Schulen aus zahlreichen Ländern miteinander verbindet und in der Adventszeit für internationale Begegnungen und innerschulische Bewegung sorgt:
Von diesen handgefertigten Engeln wurden nun jeweils drei Exemplare – begleitet von einem Informationsflyer über das FAG – an insgesamt 23 Partnerschulen in ganz Europa verschickt. Im Gegenzug erreichten nach und nach weihnachtliche Päckchen aus Ländern wie Spanien, Polen, Frankreich oder Griechenland das Gymnasium. Darin befand sich der selbstgestaltete Schmuck der jeweiligen Schulen, der am FAG vor dem Lehrerzimmer einen besonderen Platz erhielt und den Weihnachtsbaum der Schule in ein farbenfrohes, internationales Mosaik verwandelte.
Mit der Teilnahme am Weihnachtsbaumschmuck-Tausch möchte das FAG ein Zeichen für Kreativität, Gemeinschaft und internationale Verbundenheit setzen – und die Adventszeit für alle Beteiligten zu einem zauberhaften Erlebnis werden lassen!
Und schon eröffnete Frau Miriam Sauter mit dem Unterstufenchor das alljährliche Adventkonzert und die Kinder sangen vertraute Klassiker wie „Jingle Bells“, „We wish you a merry Christmas“ und „Rudolph the Red Nosed Reindeer“, wie immer am Klavier begleitet von Herrn Markus Sauter.
Spätestens als Frau Regina Bauer mit ihrem Orchester der Mittel- und Oberstufe „Magnificat“ und „Maria durch ein Dornwald ging“ aufführte, wurde die Stimmung in der bis auf den letzten Platz gefüllten Stadtkirche festlich und getragen.
Frau Ingrun Canzler schloss sich dann mit ihrem Unterstufenorchester an und es waren neben „Ukrainian Bell Carol“ und „Theme from Symphony Nr. 7“ auch „Jul, jul, stralande jul“ sowie „En stjerne skinner i natt“ zur hören, ein bewegendes, norwegisches Weihnachtslied, das sich im Titel mit „Ein Stern leuchtet heute Nacht“ übersetzen lässt. Von Norwegen ging es gleich im Anschluss mit Miriam Sauter und dem Chor der Mittel- und Oberstufe nach England: „Adeste Fideles“ und „Deck the Hall“ standen auf dem Programm und begeisterten die Zuhörer. Bei Jenkins´ „In duci jubilo“ schlossen sich den Oberstufensängern auch der Unterstufenchor an und bei „Hark! The Herald Angels sing“ waren alle Teilnehmer auf der Bühne, um zum Himmel hin zu singen und die Vorfreude auf Weihnachten auszudrücken.
Wenn Kinder und Jugendliche ihre kostbare Freizeit vor Weihnachten opfern, um gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zu singen und zu musizieren, dann wird es Weihnachten, ungeachtet der frühlingshaften Temperaturen außerhalb und ungeachtet der schwierigen Zeiten, in denen diese jungen Menschen aufwachsen, dann gibt es immer Hoffnung und einen Stern in der Nacht.
Diese beurteilte die einzelnen Leseleistungen nach Kriterien wie Sprech- und Lesetechnik, Interpretation der Textstelle und Textauswahl. Wie schon in den Jahren zuvor, war es auch in diesem Jahr für die Jury keine leichte Entscheidung, denn alle Kandidaten zeigten - neben den großen Mut, sich auf die Bühne zu begeben - großes Talent als Vorleserin beziehungsweise Vorleser. Viviane Friedrich begeisterte die Jury - in diesem Jahr bestehend aus den Fachlehrerinnen Katharina Broszat, Gaby Mandl-Steurer, Juliane Maser und Karin Rippel sowie der Vorjahressiegerin Linnea Vienken - mit einer äußerst spannenden Textstelle zu einer finalen Begegnung zwischen Harry Potter und Lord Voldemort so sehr, dass sie zur Schulsiegerin bestimmt wurde. Im Rahmen der Preisverleihung erhielten alle Klassensiegerinnen und - sieger einen Buchpreis und für Viviane gab es noch zusätzlich ein besonderes Buch: „Das Haus der Krokodile“ von Helmut Ballot, das 1971 zum ersten Mal veröffentlicht wurde und schon für die Lehrerinnen Rippel und Mandl-Steurer eine unvergessliche Leseerfahrung war. Für Cornelia Funke, die wohl bekannteste deutsche Kinderbuchautorin, ist das Lesen vor allem für Kinder lebenswichtig, denn dadurch würden sie begreifen, dass menschliche Fantasie nicht allzu viele Hilfsmittel brauche, um Welten zu bauen. Und Brücken, möchte man ergänzen, Brücken zu anderen Menschen.

Die erste Gruppe programmierte mit JavaScript auf der Plattform von Code.org und entwickelte Apps, die anschließend auf das Smartphone geladen werden konnten. Mit Unterstützung der Firma AppCamps hatten sie Zugang zu Lernkarten und konnten durch Start- und Schlussvideos noch mehr über die Programmierwelt erfahren. Sie arbeiteten sowohl mit visuellen Blöcken als auch textuell und die Freude war groß, als die erste App erfolgreich funktionierte.
Auch die zweite Gruppe war begeistert, als sie die Lichter des Calliope Mini (einem kleinen Lernroboter) zum Leuchten brachte und ihm Töne entlockte. Hier wurde visuell mit Blöcken programmiert. Mehrere Calliope Mini waren vor zwei Jahren dem Friedrich-Abel-Gymnasium vom Bildungspartner Trumpf gesponsert worden und kamen nun wieder zum Einsatz.








